Deutsches Turnfest Berlin zu Ende gegangen
Auch Wittgensteiner Sportler zählten zu den mehr als 100.000 Teilnehmern


Mit fünf Bussen waren die wittgensteiner Turnerinnen und Turner am vergangenen Sonntag, morgens um 6 Uhr von Niederlaasphe aus zur Fahrt nach Berlin gestartet. Nach kurzer Rast in Göttingen passierte man gegen 1020 Uhr die Grenze der DDR, wo besonders die peinlich genauen Kontrollen auffielen. Am Abend wehten dann 3200 Turnerfahnen im Olympiastadion, als der Bundespräsident Richard von Weiszäcker mehr als 100 000 Teilnehmer begrüßte.

Unter den teilnehmenden wittgensteiner Vereinen waren Sportler des TV Arfeld, TSV Aue - Wingeshausen, TuS Erndtebrück, TV Laasphe, TV Niederlaasphe, TV Feudingen und VFL Bad Berleburg, die sich im sportlichen Wettkampf mit Gleichgesinnten maßen. Die Unterbringung der zumeist Jugendlichen Sportler erfolgte in Gemeinschaftsquartieren.

Nach erfolgreich durchgeführten Wettkämpfen besuchten die Teilnehmer neben den zahlreichen Sportveranstaltungen, die Hauptstadt der DDR Ost-Berlin und genossen das vielfältige Berliner Nachtleben. Auch ein Besuch der Hasenheide, wo Turnvater Jahn die ersten Turnübungen veranstaltete, durfte nicht fehlen. Das Turnfest endete am Sonntag mit der Abschlußveranstaltung und dem Festzug, der über die Straße des 17. Juni vorbei an der Siegessäule führte. Einige Teilnehmer waren froh nach dem Festzug die Heimreise anzutreten zu können, denn sie hatten eine anstrengende Woche hinter sich.

zurück